Lieber Franz Josef Wagner!
Folgendes schreiben Sie heute (oder schrieben Sie gestern - genau lässt sich das in der Online-"Ausgabe" der "Zeitung" ihres "Kumpels" Diekmann nicht sagen) in Ihre Quatschkolumne:
"Die Hitze, gestern in Deutschland – bis zu 40 Grad – ist für mich die Hitze der Weisheit Wie schön ist es, unter dem Schatten eines Baumes zu schlafen – und ein Affe zu sein."*
Zwar weigert sich der Verstand im ersten Moment, das Wort Weisheit in Zusammenhang mit, Franz Josef Wagner, Ihnen zu akzeptieren, doch mit einem einfachen Trick ergeben Ihre Worte gleich wunderbar Sinn. Man ersetze einfach das Wort "Baum" durch einen beliebigen Ort, den man mit Ihnen assoziiert. Beispiel? Gerne.
"Die Hitze, gestern in Deutschland – bis zu 40 Grad – ist für mich die Hitze der Weisheit Wie schön ist es, sturzbetrunken unter´m Tisch bei Horst zu schlafen – und ein Affe zu sein." oder
"Die Hitze, gestern in Deutschland – bis zu 40 Grad – ist für mich die Hitze der Weisheit Wie schön ist es, im Puff neben Ivana zu schlafen – und das Affenkostüm noch zu tragen."
oder natürlich einfach
"Die Hitze, gestern in Deutschland – bis zu 40 Grad – ist für mich die Hitze der Weisheit Wie schön ist es, wenn der Herr Doktor die Medizin mal wieder falsch dosiert hat und ich mich nicht nur wie ein Affe benehme, sondern immer mehr wie einer aussehe, rieche, fühle, schmecke, dängdängdäng, wasistdasdennfüreinelustigetaste?! Rumms! Für diesen Scheiß bekomme ich Geld, während andere für einen Hungerlohn Knochenarbeit leisten müssen. Lustig, nicht wahr? Ah, da kommt ja der Oberaffe im weißen Kittel wieder. Hihihi"
Den Rest des Tages werde ich zwar kein Affe sein (hier ist es auch schon merklich abgekühlt), aber ich werde versuchen, Ihrem äffischen Gestammel aus der Vergangenheit die gleiche Behandlung wie heute zu unterziehen. Vielleicht kommt ja noch etwas lustiges dabei heraus.
Herzlichst
Ihr Oberaffe im weißen Kittel
*(Zitat aus "Bild-Online")
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